Tag 16 - ach die paar Mann mehr

Noch ein kleiner Nachtrag zu gestern. Da mn in dem Doerfchen kein Zimmer reservieren konnte, ging die grosse Jagd auf Touris und ihr Geld direkt am Hafen los. Kaum war man aus dem Boot raus kamen alle angerannt und wollten, dass du genau in ihrem Hotel schlaefst. Die Schlacht war hart und dauerte auch nicht lange bis sich die circa 90 Touris aufgeteilt hatten.

Die hat man dann auch am naechsten Tag auf dem Boot wieder getroffen. Nur das Boot diesmal nur halb so gross war. Es ging gut bis zur ersten Station. Dort kamen noch  etliche Locals mit dazu aufs Boot. Dies steigerte sich von Station zu station, bis immer mehr Personen keinen Sitzplatz mehr hatten. Aber dafuer hat man sich mit neuen Leuten mehr angefreundet (wie es halt ist, weniger platz bedeutet man kommt sich halt naeher). In Luaprabang angekommen gab es erstmal einen Aufstand. Das fand ich ziemlcih witzig. Eigentlcih sollte das Schiff im Zentrum anhalten. Doch es hielt 5 km ausserhalb der Stadt mit der Begruendung, dass sie den Hafen verlegt hatten. Deswegen blieben alle Touris erstmal sitzen und weigerten sich auszusteigen. Es kam zu einem kleinen Eklat und erst nachdem ein paar Einheimische auf Franzoesisch die Situation erklaeren konnten, stiegen alle aus. Wir wollten nicht gleich die ersten Tuk Tuks nehmen, sondern sind erstmal ein bisschen in die Stadt gelaufen und haben dann ein Tuk tuk angehalten. Alles funktioniert. Zimmer bezogen und dann die Stadt angeschaut. Nette kleine franzoesisch angehauchte Stadt (unglaubliche Backwaren)  mit vielen Tempeln und ehemalige Hauptstadt, sodass sie vor Tempeln nur so ueberquillt. Gibt viel zu essen und zu schlemmen und viele kleine Maerkte an denen man jede Menge schoenen Schnickschnack kaufen kann, an welchem ich kaum vorbei kam. Wir waren wieder zu 4 unterwegs, sind lecker essen gegangen und haben festgestellt dass wir uns als Gruppe echt super verstehen. Im Anschluss ging es noch in die Touri Bar schlecht hin, die aber auch echt wunderschoen gestaltet ist. Mit Lampen und n bisschen Strandbar feeling. Man kann beach volleyball spielen und tanzen und feiern... bis 11.30Uhr. Dann ist Sperrstunde in Luaprabang. Und die Einzige Moeglichkeit die es gibtnoch etwas zu machen ist Bowlen gehen. Natuerlich war es Taylas Idee, die wir wie zu erwarten war im Utopia wieder getroffen haben und die meinte. Kommt schon, wir duesen da noch hin. Gesagt getan. Mit nem Tuk tuk raus aus der Stadt ins Nirgendwo geduest und dann waren wir in ner Riesenbowlinghalle, wo nachts um 1 Uhr die Hoelle los ist. Wir haben 2 Runden gespielt. Immerhin eine davon hab ich gewonnen. Das war unser letzter Abend gemeinsam, denn Tayla musste dann auch weiter und die Niederlaender hatten am naechsten Tag ihr 2 jaehriges (sind halt auch noch jung) und wollten was fuer sich machen. Alle wollten zurueck zu ihrem Zimmer. Aber dann liefen nachts um halb 3 Moenche durch die Strassen und sangen und gruppierten sich ein bisschen in der STadtmitte, sodass wir ihnen noch etwas folgten.  Wer haette gedacht, dass die so einen krach machen duerfen. Bloederweise hatten wir uns daraufhin etwas verlaufen, sodass es halb 4 war bis ich ins bettchen kam.

26.11.15 06:04

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