Tag 17 - Time to say good bye

Zuerst ein paar Nachtraege, was ich in den letzten Tagen vergessen habe. 1. Die haben in Thailand feuchte Erdnuesse gegegessen. Die waren ganz schleimig in der Huelle. Ich wollte sie schon wegwerfen, aber die haben mir gesagt... nene, das muss so sein. Igitt. Ich hab es dann dem Hostelpersonal geschenkt. Das hat ihnen gefallen sie meinten, ich solle noch mehr Essen hier ausprobieren. Thailaender sind halt wirkliche Alles fresser. Im Dschungel haben wir einen Frosch gesehen. Ich wollte ihn gleich anfassen, aber ich durfte nicht. Hab dann den Guide gefragt, ob man ihn ablecken koennte und er vielleicht Hallozinogene in seine Rueckensekret haette. Er meinte, ne nur gift, ich solle also eher einen Bogen um ihn rum machen... Schade. Bei den Simpsons sieht man doch immer, dass jemand ne Kroete ableckt. Interessant ist auch, dass es in Laos verboten ist ein Verhaeltnis mit Leuten von Laos einzugehen. Dafuer kann man in den Knast wandern. Erst muss man heiraten. Vermutlich sollte das verhindern, dass ein aehnlciher Sextourismus wie in Thailand entsteht. Daher ist das eigentlich eine Gute Sache. Wenn auch ziemlich strickt. Ebenso sind die Laoten keine so grossen Schaffer. Weil sei glauben in das Karma. Entweder du hast gutes oder eben nicht. Dann betest du besser noch ein bisschen. Aber Harte Arbeit bringt einen Nicht zum Erfolg. Spass muss arbeit machen. Das ist hier eine wichtige Philospohie. Merkt man auch.. Ueberarbeiten tun die sich hier nicht. Hauptsache man verbringt viel Zeit mit der Familie und mit den Freunden. Das ist das wichtigste. Eigentlich sympathisch... wenn man es halt nicht ab und an mal auch eilig haette. So doch nun zu Luangprabang. Ich hab nicht soviel gemacht, weil ich doch ziemlcih muede war. Mir ne Massage gegoennt, gut gegessen, bisschen rumgelaufen und mit gaaaanz vielen Leuten geredet. Weil alle Leute von dem Boot (so um die 80), die kennt man ja jetzt und mit vielen hat man sich in den zwei Tagen unterhalten. Sodass man hier keine 5 Meter gehen kann oder jemanden zu treffen mit dem Mann reden koennte. Allen voran eine Kleine Englaenderin, die wie Marry Poppins alles gruesst und Herzt, was ihr uebern weglaeuft. Es ist wirklich sehr spassig. Wie in einem Kleinen Dorf. Ausserdem hab ich noch ein Fussbad mit den Doktorfischen genutzt.... hihihi.. das kitzelt so unglaublich. Haette ich gar nicht gedacht. Hatte staendig Angst, dass ich ausschlagen koennte und dabei die Fische aufm Boden zertreten koennte. Konnte mich aber dann doch beherrschen. Auch hier gibt es wieder viele sehr viele Angebote mit Elefanten und scheinbar werden sie hier auch besser behandelt, als in Thailand... aber ich habe keine Zeit mehr mich fuer mehrere Tage mich mit denen abzugeben. Und so ein Kurzprogramm moechte ich nicht. Es gibt hier einen unglaublichen Nachtmarkt. Der sich ueber einen kompletten Strassenzug ergiesst. Und was soll ich sagen... Echt fies. Man kommt aus dem Kaufen gar nicht mehr raus. Ich hab schon wieder soviel gekauft... aber es ist auch alles so huebsch.. Ich frage mich so langsam, wie ich das alles transportieren soll, aber zur Not muss ich halt doch einiges hier lassen von den klamotten. Mal sehen. Abends bin ich dann noch mit Bjoern und einigen anderen Schweitzern vom Boot was trinken gegangen und wir haben unserere gemeinsame Zeit begossen. Bjoern wollte am naechsten Tag nach China weiterreisen. Wer haette es gedacht, wir sind doch 7 Tage zusammen gereist. War echt witztig und alles wird auf einmal so billig, wenn man es durch zweiteilt. Tuk tuks, Zimmer, Taxis, und auch Touren werden guenstiger. . Schoen wars, aber weitere Tage sollen ja kommen.

26.11.15 13:46, kommentieren

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Tag 16 - ach die paar Mann mehr

Noch ein kleiner Nachtrag zu gestern. Da mn in dem Doerfchen kein Zimmer reservieren konnte, ging die grosse Jagd auf Touris und ihr Geld direkt am Hafen los. Kaum war man aus dem Boot raus kamen alle angerannt und wollten, dass du genau in ihrem Hotel schlaefst. Die Schlacht war hart und dauerte auch nicht lange bis sich die circa 90 Touris aufgeteilt hatten.

Die hat man dann auch am naechsten Tag auf dem Boot wieder getroffen. Nur das Boot diesmal nur halb so gross war. Es ging gut bis zur ersten Station. Dort kamen noch  etliche Locals mit dazu aufs Boot. Dies steigerte sich von Station zu station, bis immer mehr Personen keinen Sitzplatz mehr hatten. Aber dafuer hat man sich mit neuen Leuten mehr angefreundet (wie es halt ist, weniger platz bedeutet man kommt sich halt naeher). In Luaprabang angekommen gab es erstmal einen Aufstand. Das fand ich ziemlcih witzig. Eigentlcih sollte das Schiff im Zentrum anhalten. Doch es hielt 5 km ausserhalb der Stadt mit der Begruendung, dass sie den Hafen verlegt hatten. Deswegen blieben alle Touris erstmal sitzen und weigerten sich auszusteigen. Es kam zu einem kleinen Eklat und erst nachdem ein paar Einheimische auf Franzoesisch die Situation erklaeren konnten, stiegen alle aus. Wir wollten nicht gleich die ersten Tuk Tuks nehmen, sondern sind erstmal ein bisschen in die Stadt gelaufen und haben dann ein Tuk tuk angehalten. Alles funktioniert. Zimmer bezogen und dann die Stadt angeschaut. Nette kleine franzoesisch angehauchte Stadt (unglaubliche Backwaren)  mit vielen Tempeln und ehemalige Hauptstadt, sodass sie vor Tempeln nur so ueberquillt. Gibt viel zu essen und zu schlemmen und viele kleine Maerkte an denen man jede Menge schoenen Schnickschnack kaufen kann, an welchem ich kaum vorbei kam. Wir waren wieder zu 4 unterwegs, sind lecker essen gegangen und haben festgestellt dass wir uns als Gruppe echt super verstehen. Im Anschluss ging es noch in die Touri Bar schlecht hin, die aber auch echt wunderschoen gestaltet ist. Mit Lampen und n bisschen Strandbar feeling. Man kann beach volleyball spielen und tanzen und feiern... bis 11.30Uhr. Dann ist Sperrstunde in Luaprabang. Und die Einzige Moeglichkeit die es gibtnoch etwas zu machen ist Bowlen gehen. Natuerlich war es Taylas Idee, die wir wie zu erwarten war im Utopia wieder getroffen haben und die meinte. Kommt schon, wir duesen da noch hin. Gesagt getan. Mit nem Tuk tuk raus aus der Stadt ins Nirgendwo geduest und dann waren wir in ner Riesenbowlinghalle, wo nachts um 1 Uhr die Hoelle los ist. Wir haben 2 Runden gespielt. Immerhin eine davon hab ich gewonnen. Das war unser letzter Abend gemeinsam, denn Tayla musste dann auch weiter und die Niederlaender hatten am naechsten Tag ihr 2 jaehriges (sind halt auch noch jung) und wollten was fuer sich machen. Alle wollten zurueck zu ihrem Zimmer. Aber dann liefen nachts um halb 3 Moenche durch die Strassen und sangen und gruppierten sich ein bisschen in der STadtmitte, sodass wir ihnen noch etwas folgten.  Wer haette gedacht, dass die so einen krach machen duerfen. Bloederweise hatten wir uns daraufhin etwas verlaufen, sodass es halb 4 war bis ich ins bettchen kam.

26.11.15 06:04, kommentieren