Tag 19 - don't worry

Die Nacht war schnell vorbei. Viel zu wenig schlaf und als der Wekcer klingelte hat es auch schon wieder zu regnen begonnen. Aber ich habe mich dennoch mit Rebecca (der Englaenderin) getroffen. Nur den Sonnenaufgang haben wir nicht gesehen. Dafuer haben wir uns fuers Moenche schauen entschieden... komische Tradition. Immer morgens (hier um 6 Uhr in anderen STaedten etwas spaeter) sammeln die Moenche allmosen ein, damit sie etwas zu essen haben... In der Regeln ist es sticky Rice. Das ganze hat in Luangprabang abartige Dimensionen angenommen. Es ist zur grossen Touri Attraktion verkommen, bei der scharen von Touris kommen, und sich Reis kaufen, die sie den guten Herrschaften in ihre Sammelkuebel werfen koennen. Natuerlich sind diese noch nicht so gut im Portionieren, daher bekommen die ersten Moenche etwas und die letzten ( gut es sind auch ueber 100) gehen leer aus. Auch wenn man keine Fotos machen soll, ist das ganze doch zu einem Schaulaufen verkommen. Die Leute gehen dermassen nahe ran an die Moenche und fotographieren mit Blitzlicht, als wenn wir auf einem Laufsteg in Paris waeren. Und dabei haben diese nicht mal Schuhe an. Wirklich erbaermlich. Aber interessant. Bis das Schauspiel vorbei war, ging auch schon die Sonne auf und ich musste zu meinem Bus. Der natuerlich wie ueblich zu spaet kam. Weil, nur weil es heisst, das er um 7 geht, heisst es nicht wirklich, dass auch was um 7 passiert. Ich hab 40 min bei mir im Hostel gewartet und dann habe ich nochmal weitere 80 min mit Leute abholen und am Busbahnhof warten verbracht. Immerhin war der Bus schnell dann an seiner Ziel. Traumhaft schoen, auch wenn der Typ doch ordentlich Bleifuss hatte. Unterwegs haben wir immer mal wieder ein paar locals aufgesammelt und wieder irgendwo anderes abgesetzt. War ganz nett. Und als wir dann tatsaechlich angekommen waren... haette ich gedacht wir lassen nur einen local wieder raus... weil naja, direkt auf dem Busbahnhof haben Kuehe und Bueffel gegrast... Willkommen auf dem Busbahnhof von Vang Vieng.

Schnell n Zimmer gesucht und dann ab zum Tuben. Sprich, n grossen Traktorreifen geschnappt und dann ab den Fluss damit runter. Nette Sache. Traumhafte Landschaft (mal wieder) mit grossen Bergen Drumrum und man schippert genuesslich auf seinem Reifen dahin. Leider ist dann die Sonne hinter den Bergen verschwunden und es wurde ziemlich frisch. Und da waren es leider immer noch 2 Km bis zum Ende. Ich hab dann irgendwann angefangen zu paddeln, weil mir so kalt war. Im Hostel bin ich dann erstmal duschen gegangen. Und abends dann noch kurz was mit Rebecca essen gegangen.. Das fiese an dieser Touri-Town ist, dass in jedem zweiten REstaurants Friends Staffeln in dauerschleife laeuft. Und was soll ich sagen... es funktioniert! Es funktioniert sogar echt gut!! Ich musste auch einen Shake dort trinken und ein bisschen Friends schauen.. naja, man goennt sich ja sonst nichts 

28.11.15 12:17, kommentieren

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Tag 18 - Same same...

but different. Ich wusste nicht, dass der Film mit (ach wie hiess denn der deutsche Schauspieler doch gleich wieder) auf einer Floskel von hier beruht. Die Thais und Laoten verarschen sich damit naemlcih ein bisschen selbst.. ausserdem ist es auch auf unglaublich viele T shirts gedruckt. Eben wenn sie was verkaufen wollen, und man sagt, dass es dass doch ueberall gibt dann kommt genau das. yes its the same... but different... ich mag den Spruch. Und die sagen das auch so charmant. So, heute hab cih mal ausgeschlafen (nachdem Bjoern um 6 das Feld geraeumt hat), weil es war der erste Regentag und somit konnte man gut bis um 9.30 im Bett bleiben, zumal es so laut wieder war (ich erschiesse alle Haehne, die ich in naechster Zeit sehe und schmeisse sie aufn Grill), dass ich vor 1.30 eh nicht schlafen konnte. Entweder es sind die Tiere die Laerm machen.. eben allen vorran der Hahn, der auch kraeht, wenn es noch stockdunkel ist, die Moenche, oder eben die Hostel oder Hotelleute. Bin wieder etwas rumgeschlendert. Gut gegessen und eben viel geschrieben, wie ihr ja gemerkt habt. Heute mittag gab es dann eine Tour zu einem Wasserfall. Traumhaft. Kaskadenartig faellt das tuerkisfarbene Wasser herunter und die Sonne kam auch zum richtigen Zeitpunkt raus. Einfach genial! und man durfte darin auch baden. Auf der Heimfahrt liefen lauter Schnulzen von Backstreetboys ueber Bryan Adams und Maria Carey und man schaute ausm Fenster und dachte sich... wow ist das hier schoen. Ich war furchtbar muede. ABer ich wollte keinen Augenblick von dieser Landschaft verpassen und alles in mich aufsaugen. Wie die gelben Reisfelder mit ihren kleinen Huettchen vor der Wucht der grossen gruenen Urwaelder hintendran verblassen. KLeine Fluesse und viele dreckige Einheimische, die sich n Scheiss um Sauberkeit kuemmern und dennoch scheinbar sehr gluecklich sind. Es war einfach toll. Sauberkeit wird hier auch nciht so gross geschrieben. Und die sanitaeren Anlagen sind halt basic. Aktuell hat unser Klo ne Spuelung. Zum niederknien. Einmal ohne spuelung und man freut sich so sehr, wenn man nicht slebst schoepfen muss. Aber ne Dusche ist halt nicht. gibt keinen Vorhang oder kein Bereich, sondern man hat die Brause halt ienfach im Bad (is ja alles gekachelt) und setzt das ganze Bad unter wasser. macht das Klo und alles nass und der nach einem kommt braucht erstmal gummistiefel, weil haeufig laeuft das wasser nicht so gut ab. So, ich bin wieder aufm neusten STand (ach ja in ne Tempel war ich auch), ihr hoffentlich bald auch. Ich geh jetzt mit den Niederlaendern, die ich doch nochmal getroffen habe, was essen. Freu mich drauf. Morgen frueh wird um 5 aufgestanden um den Sonnenaufgang zu sehen von nem berg und Moenche, die ihre Allmosen einsammeln und dann weiter zum ehemaligen Mekka Vang Vieng.

26.11.15 13:55, kommentieren